Sipplinger Steiluferlandschaft heute

 

 

 

Bei Sipplingen steigt das Gelände vom Bodenseeufer (ca. 395m ü. NN.) ohne Übergang etwa dreihundert Höhenmeter bis zu den Höhen des Sipplingerberges (ca. 700m ü.NN.) an. Die Hänge dieser „Steiluferlandschaft“ entfernen sich zunächst in nordwestlicher Richtung vom See, um dann ab dem Haldenhof wieder auf diesen zu zulaufen. In der als “Sipplinger Dreieck“ bezeichneten geomorphologischen Erscheinung zwischen dem Bodensee und den bewaldeten Steilhängen verlaufen parallel zur Uferlinie mehrere abgerundete Kuppen (z.B. Burghalde, Geigenberg, Rotweilerberg). Die Bäche haben sich teilweise tief in die anstehende Molasse als so genannte „Tobel“ eingeschnitten und trugen so wesentlich zur Landschaftsgestaltung bei.

Durch die besondere geomorphologische Situation, aber auch durch die Kleinparzellierung (Realteilung) entstand um Sipplingen ein vielfältiges Mosaik unterschiedlicher Landschaftselemente. Die ebenen oder leicht geneigten Flächen werden vorwiegend als Obstwiesen bewirtschaftet. In die Obstwiesen sind parzellenweise kleine Gärten und Obstanlagen eingestreut. An den steileren Hängen findet man Magerwiesen und Magerrasen, die von Trockengebüschen und Gehölzen durchsetzt sind. Die steilsten Hänge und Kuppen sind überwiegend mit Buchen- oder Kiefernwald bestanden. Den Wäldern und Gebüschen sind auf der Südseite vielerorts blütenreiche Säume vorgelagert. Eine Besonderheit sind die teilweise steil aus den Wäldern aufragenden Molassefelsen.

 

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