Magerwiesen

 

Auf den weniger steilen und tiefgrün-digeren Flächen gehen die Magerrasen in Salbei-Glatthaferwiesen über. Auch dieser Grünlandtyp ist im Mai sehr blütenreich. Der Wiesensalbei (Salvia pratensis) bestimmt häufig den Blütenaspekt. Daneben treten Margeriten (Chrysanthemum leucanthemum), Acker – Witwenblume (Knautia arvensis), Wiesen-Bocksbart (Tragopogon orientalis), Wiesen-Pippau (Crepis biennis), Schafgarbe (Achilea millefolium) und Wiesenflockenblume (Centaurea jacea) in unterschiedlichen Häufigkeiten auf. Die dominante Grasart ist der Glatthafer (Arrhenatherum elatius).

Besonders blütenreich entwickeln sich Wiesen, die zwei- bis dreimal jährlich gemäht werden und das Mähgut z.B. als Heu aus der Fläche abgeräumt wird. Die erste Mahd sollte Ende Mai bis Mitte Juni erfolgen, die zweite Mahd im August bis September. Auf stark wüchsigen Standorten ist im Herbst noch ein dritter Schnitt sinnvoll.