Wärmeliebende Säume

Gefördert durch späte Mahd und das Brachfallen einiger Flächen sind viele so genannte Saumarten ungewöhnlich stark vertreten. Unter den Saumarten sind die violett blühenden Lippenblütler Dost (Origanum vulgare), Thymian (Thymus pulegioides), Wirbeldost (Clinopodium vulgare), Waldminze (Calamintha sylvatica) und Steinquendel (Calamintha nepeta) besonders auffällig. Aber auch Ruderalarten wie Johanniskraut (Hypericum perforatum), Raukenblättriges Greiskraut (Senecio erucifolius), Pastinak (Pastinaca sativa) und Wilde Möhre (Daucus carota) tragen zum Blütenreichtum der Flächen bei. Am Osthang des Köstenerberges blühen Mitte Mai hunderte Blüten der Gewöhnlichen Akelei (Aquilegia vulgaris).

Von besonderer Bedeutung sind wärmeliebende Säume an Gebüschrändern (Hirschwurz – Gesellschaft mit Hirschhaarstrang (Peucedanum cervaria), Blutrotem Storchschnabel (Geranium sanguineum), Ästige Graslilie (Anthericum ramosum), Kalkaster (Aster amellus), Färberginster (Genista tinctoria), Schwärzender Geißklee (Lembotropis nigricans), Pfirsichblättrige Glockenblume (Campanula persicifolia), Weidenblättriger Alant (Inula salicina) und Straußblütiger Wucherblume (Tanacetum corymbosum).